Ziele und Entwicklungsperspektiven

 
Der Pfarrgemeinderat nimmt mit der Pastoralkonzeption Entwicklungsperspektiven in folgenden Kategorien in den Blick: 

 

Leiterrunden

Ziel: Die Leiterrunden der Ministranten in der Seelsorgeeinheit lernen sich kennen, tauschen sich aus und entwickeln Perspektiven gemeinsamer Zusammenarbeit um voneinander zu profitieren bzw. zu lernen und um Synergien zu nutzen.

Stand:Die Leiterrunden haben voneinander Kenntnis und sie sind kommunikativ untereinander vernetzt. Mindestens je eine Aktion zum persönlichen und inhaltlichen Kennenlernen hat stattgefunden.

Plan: Im Herbst 2016 trifft sich die Leiterrunde zur weiteren Planung und Koordination der Zusammenarbeit.

Elternarbeit

Ziel:Die Elternarbeit ist gestärkt, um so auch das Bewusstsein für die positiven Aspekte der Kinder- und Jugendarbeit für ihre Kinder (soziale Kompetenzen, persönliche Kompetenzen…) zu ermöglichen. Darüber hinaus stehen die Eltern im Fokus der Kinder- und Jugendarbeit, um die Bindung zu verstetigen und Vertrauen zu stärken.

Stand: Bei einzelnen Aktionen (Sommerfest der Münsterministranten und Familientreff in Herz Jesu) sind Eltern bewusst eingeladen.

Plan: In den Leiterrunden wird ein Bewusstsein für die Elternarbeit geschaffen. Die vorhandenen Aktionen werden beibehalten und weitergeführt. Aktionen werden für Eltern geöffnet, wo dies positiv verstärkend wirkt.

Öffentlichkeitsarbeit

Ziel: Die Angebote der Kirchlichen Jugendarbeit kommen in der Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde vor und werden offensiv beworben.

Stand: Vereinzelt sind die Gruppierungen und Angebote der Jugendarbeit auf der Homepage vertreten bzw. haben einen eigenen Facebookauftritt.

Plan: Zum Sommer 2017 werden die Vorteile einer Öffentlichkeitsarbeit den Leiterrunden nahegebracht und Zugangswege zur Homepage und den anderen Medien (Pfarrblätter) geschaffen.

Offene Jugendarbeit

Ziel: Die Seelsorgeeinheit fördert kirchliche Jugendarbeit über die Ministrantenarbeit hinaus, z.B. durch die Etablierung des Kinder- und Jugendtreffs sowie fortführenden Angeboten zur Firmung.

Stand: An der Hebelschule findet ein Kinder- und Jugendtreff wöchentlich statt.

Plan: Ein Angebot für Junge Erwachsene soll bis Ende 2016 installiert werden, Eigeninitativen von Firmanden werden unterstützt und gefördert.

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Neuzugezogene

Ziel: Es gibt einen gemeinsamen Brief für Neuzugezogene in der SE. Dieser wird dezentral über die Pfarrbüros verschickt.

Stand: Nicht in allen Pfarreien gibt es einen Brief für Neuzugezogene. In St. Josef und Herz Jesu muss dieser überarbeitet werden.

Plan: Eine Vorlage wird entworfen, die dem PGR im November 2016 zur Entscheidung vorgelegt wird.

Neugeborene

Ziel: Es gibt einen gemeinsamen Brief für Neugeborene in der SE. Dieser wird dezentral über die Pfarrbüros verschickt.

Stand: Es gibt zur Zeit keinen Brief für Neugeborene in der SE Mitte.

Plan: Eine Vorlage wird entworfen, die dem PGR im November 2016 zur Entscheidung vorgelegt wird.

Diakonisch-pastoraler Ausschuss

Ziel: Ein diakonisch-pastoraler Ausschuss ist gegründet und trifft sich in regelmäßigen, von ihm selbst festgelegten und am Bedarf orientierten Abständen. Dieser schärft den Blick für die caritativen Felder in unseren Gemeinden und ist eine Ergänzung zum "caritativen Ausschuss", der vor allem die Verteilung der Mittel für caritative Zwecke im Blick hat. Er behandelt v.a. folgende Themenbereiche: Seniorenarbeit in der Seelsorgeeinheit in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort; Analyse der pastoralen Kontaktmöglichkeiten zu Pflegeeinrichtungen und Senioreneinrichtungen in der Seelsorgeeinheit in Zusammenarbeit mit den Gemeindeteams; Flüchtlingsthematik in der Seelsorgeeinheit; caritative Bedarfsanalayse in Zusammenarbeit mit der  Katholischen Hochschule, Möglichkeit der Option des Gottesdienstbesuches für Heimbewohner oder Bewohner anderer Einrichtungen in den  Gottesdiensten der Gemeinden.

Stand: Zur Zeit gibt es keinen diakonisch-pastoralen Ausschuss.

Plan: Der Ausschuss wird bis Dezember 2016 errichtet. Interessierte Gemeindemitglieder  können durch den Ausschuss selbst in diesen berufen werden.

Krankenkommunion

Ziel: Die Kommunionfeier mit kranken und älteren Gemeindemitgliedern zu Hause finden regelmäßig in allen Gemeinden statt, verstärkt vor Ostern und Weihnachten. Der Hinweis auf die Möglichkeit der Hauskommunion wird regelmäßig in den Pfarrbriefen veröffentlicht.

Stand: Die Krankenkommunionfeier findet schwerpunktmäßig in den Gemeinden Herz Jesu und St. Josef monatlich statt.

Plan: Die Gemeindeteams sammeln Kontaktdaten von Interessierten an diesem Dienst. Im Oktober 2016 findet ein Treffen der Interessierten statt. Die Gemeindeteams halten den Bedarf in ihren Gemeinden im Blick.

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Interne Kommunikation 

Ziel: Die verantwortlichen Gremien in der Seelsorgeeinheit – Pfarrgemeinderat, Stiftungsrat, Gemeindeteams, Seelsorgeteam – sind über praktikable Informationswege wechselseitig über die jeweiligen Sitzungen und Beschlüsse aktuell im Bilde. Dadurch ist die Vernetzung und Partizipation aller Verantwortlichen an den Entwicklungen und Entscheidungen in der Seelsorgeeinheit spätestens ab Ende 2016 sicher gestellt.

Stand: Der Stiftungsrat erprobt seit April 2016 das Medium EBO-Box. Alle Protokolle, Anlagen etc. werden dort digital abgelegt und sind für die Stiftungsratsmitglieder passwortgeschützt zugänglich.

Plan:

  • Bis Ende des Jahres 2016 ist das Kommunikationsmedium EBO-Box eingerichtet und die Verantwortlichen bzw. Mitglieder der Gremien haben jeweils einen adäquaten Zugang dazu. Die Rahmenbedingungen werden bis dahin geklärt.
  • Zur Erfahrungssammlung über den Informationsfluss wird seit Januar 2016 das Protokoll der Dienstgespräche des Seelsorgeteams an den Vorstand des Pfarrgemeinderates gesendet. Ende 2016 wird im Pfarrgemeinderat ausgewertet, ob dieser Weg weiter geführt oder durch die EBO-Box abgelöst wird. Ebenso wird Ende 2016 im Pfarrgemeinderat entschieden, in welcher Weise künftig Protokolle versendet oder abgelegt werden.

Externe Kommunikation 

Ziel: Die Pfarrgemeinden präsentieren sich auf ihren Webseiten in nutzerfreundlicher Sicht. Auf den Webseiten werden die Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppierungen u.a. aufgeführt, mit zum großen Teil fest stehenden Bereichen.

Eine Aktualisierung findet durch die Pfarrsekretärinnen statt. Die Webverantwortlichen der Seelsorgeeinheit sind weiter für Fragen und Entwicklungen in Kontakt. Dadurch stellen die Webseiten einen ansprechenden Zugangsweg für interessierte und suchende Menschen dar.

Stand: Die Webverantwortlichen sowie die Sekretärinnen sind in SESAM geschult. 

Plan:

  • Zugriffszahlen auf die Webseite werden halbjährlich erfasst und im Pfarrgemeinderat vorgestellt.
  • Im Frühjahr 2018 wird durch den Pfarrgemeinderat entschieden, ob alle Gemeinden der Seelsorgeeinheit in einer gemeinsamen Homepage dargestellt werden.
  • Bei Bedarf können die Pfarrsekretärinnen nochmals auf ein Schulungsangebot zurückgreifen.
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Lektoren- und Kantorenschulungen

Ziel: Der Lektoren- und Kantorendienst ist ein wichtiger liturgischer Dienst während der Gottesdienste. Um das Wort Gottes in würdevoller und verständlicher Weise zu verkündigen sind die Lektoren und Kantoren sowohl in thematischer wie auch technischer Art geschult.

Stand: Zurzeit gibt es keine einheitliche Schulungsmethode in der Seelsorgeeinheit.

Plan: Es werden in allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit nach Möglichkeit Kantoren eingesetzt. Diese erhalten einen erstmaligen Schulungskurs zur Vermittlung der gesanglichen Grundlagen. Die Lektoren erhalten mindestens einmal jährlich eine thematische Schulung.

Geistlich-spirituelle Einheiten für Erzieherinnen und Erzieher

Ziel: Erzieherinnen und Erzieher in unseren Kindertagesstätten sind verpflichtet, während der Arbeitszeit vor Ort geistlich-spirituelle Angebote wahrzunehmen,  und damit den in den Leitbildern verankerten pastoralen Auftrag besser verwirklichen zu können.

Stand: Zurzeit gibt es keine Schulung in der Seelsorgeeinheit.

Plan: Es finden einmal jährlich an drei verschiedenen Daten und Uhrzeiten mit einem Zeitumfang von drei Stunden Angebote statt. Die Einheiten können sowohl von Mitgliedern des Seelsorgeteams wie auch von externen Referenten angeboten werden.

Geistlicher Schwerpunkt bei den PGR-Klausuren

Ziel: Bei den jährlichen Klausuren des Pfarrgemeinderates beinhaltet ein wesentlicher Teil der Tagesordnung ein geistliches Miteinander.

Stand: Derzeit findet die Umsetzung schon statt.

Plan: Bei der Planung der Klausur gibt es immer Verantwortliche, die sich um die Erarbeitung und Durchführung des geistlichen Inhalts kümmern.

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