Kontemplation und Stille-Gebet

 
Das Wort „Kontemplation" kommt vom lateinische Wort „contemplari" und bedeutet „betrachten, schauen". Es geht in der Kontemplation darum, das Wirken Gottes in uns und unserem Leben wahrzunehmen. Dabei ist die Kontemplation nicht etwas, das man machen oder über das Denken erzielen kann. Sie ist reines Geschenk Gottes. Wir können uns jedoch in einer Atmosphäre der Stille, des aufmerksamen Gewahrseins und unter Anleitung dafür vorbereiten und empfänglich machen.
In der Kontemplation geht es deshalb um das einfache stille Dasein vor Gott. Anders als das gesprochene Gebet (Dank, Klagen, Bitten, Lobpreis) und das betrachtende Gebet (Meditation, Betrachtung, geistliche Schriftlesung) ist Kontemplation ein schweigendes Gebet, das nicht denkend-diskursiv arbeitet, sondern wahrnehmend.
Christliche Kontemplation ist ein beziehungsorientiertes Gebet in der Ich-Du-Beziehung zwischen Beter und Gott, geprägt von der Ausrichtung auf Jesus Christus, der „Weg, Wahrheit und Leben" (Joh 14,6) ist. Deshalb tritt in die Schritt für Schritt bereitete Stille das innerliche Sprechen des Namens „Jesus Christus“.
Immer wieder gibt es Angebote zur Kontemplation, die Sie bitte den Aushängen und dem Pfarrblatt entnehmen.
Pastorale Mitarbeiter