Gerfried (Gerfrid) von Münster

Namenstage: Gerfried

Titel: Heiliger, Bischof von Münster

Funktion: Heiliger, Bischof von Münster

Gedenktag: 12. September

Der aus dem Geschlecht der Grafen von Nottich stammende Gerfried war Neffe und Schüler des Heiligen Liudger, Gründer des Bistums Münster (Westfalen). Nach dessen Tod im Jahre 809 trat er seine Nachfolge als Bischof von Münster an und führte den Ausbau des Bistums fort. Vor allem in Organisation und Verwaltung der Kirche leistete er bedeutende Arbeit.
Im Jahre 827 übernahm er nach dem Tod seines Vorgängers Hildegrim I. (Heiliger; Bruder Liudgers) die Leitung der Schwesterklöster Werden an der Ruhr (Werden ist heute ein Stadtteil von Essen) und Helmstedt, die bis in die frühe Neuzeit stets in Personalunion geführt wurden.
Nach Gerfrieds Tod am 12. September 839 in Münster wurden seine sterblichen Überreste in die Krypta der Abtei Werden an der Ruhr übertragen und dort in der Nähe von Liudger bestattet.

Darstellung: im Bischofsornat

Attribute: Mitra, Stab

 

Quelle: Herder-Verlag

Dieser Text ist dem "Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010

Ansprechpartner
  • Zentrales Pfarrbüro
    Sekretärinnen: Susanne Imhof (Leitende Sekretärin), Ruth Herre, Mara Hoeke, Sabine Riehle, Suzana Winderl
Dompfarrer Alexander Halter