Am 18. September 1884 wurde ein provisorisches Komitee für den Kirchenbaufragen gebildet, dem auch der spätere Weihbischof Dr. Friedrich Justus Knecht und der Erzbischöfliche Bauinspektor Franz Baer angehörten. Dieses Komitee musste sowohl die Platzfrage klären, als auch einen Weg zur Finanzierung des Kirchenneubaus finden. Zur Erreichung dieses Zweckes beschloss die Stiftungskommission, einen Kirchenbauverein ins Leben zu rufen und die notwendigen Statuten für diesen neu zu gründenden Verein auszuarbeiten.
Drei Stifter bildeten mit ihren Stiftungen die wesentliche Grundlage zur Finanzierung des Kirchenneubaus:
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Ludwig Wanner (1809-1880), Vikar in Schönau, Kooperator am Münster in Freiburg, Dompräbendar und Domkustos, stellte aus seinen Nachlass 93.000 Mark bereit.
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Johann Baptist Orbin (1806-1886), 1882-1886 Erzbischof von Freiburg, überlies ebenfalls aus seinem Nachlass 111.000 Mark.
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Amalia Gramm (1841-1906), stiftete aus ihrem Vermögen den vor Baubeginn noch fehlenden Betrag von 150.000 Mark.
Seit 2014 ist eine Stiftertafel zum Andenken an alle Stifter in der Herz-Jesu-Kirche aufgestellt.
